30: A photo of a cow, every day, for 30 days.

4 thoughts on “30: A photo of a cow, every day, for 30 days.

  1. Molly L. says:

    Wow. Ich klicke mich noch durch hier, aber … Ich bin echt schwer beeindruckt. Dazu musst man wissen, dass ich Kühe sehr mag. Als Kind habe ich im Sommer jeden Tag Kühe gefüttert und gestreichelt, diese wunderschönen, braunen Augen … Oh Mann!
    Deine Bilderserie ist mir (bislang, bin noch nicht ganz durch) großartig. Gänsehautig. Wundervolle Einblicke. Portale, die die Persönlichkeiten der Tiere vermitteln.
    Ich bin kein Vegetarier. Ich liebe Tiere. Das ist kein Widerspruch. Man muss die Würde jedes Lebewesens achten!
    Ich will nicht scheinheilig sein: Natürlich müssen Tiere sterben, damit ich sie essen kann. Aber das heißt nicht, dass man sie unter unwürdigen, erbärmlichsten Umständen halten muss. Dass man Küken “falschen” Geschlechtes in den Schredder steckt, beim Tiertransport die Kühlung abstellt usw., usf.
    Schlimm.
    Oder auch Kalbsfleisch essen (Bild No. 17 rührt mich zu Tränen).
    Ach.
    Tolles Projekt auf jeden Fall, das sind so wunderschöne, sanfte Tiere!
    Dieses Bild hier bricht einem schier das Herz …
    Muss dabei an “Die Nacht des Verfolgers” und den Vorgängerband “Das Mädchen ohne Namen” von Martha Grimes denken. Kennst Du die Bücher?
    Egal. So tolle Bilderserie. Das sollte eine Pflichtausstellung werden für alle, die “mal eben” ihr Gewicht in Fleisch verdrücken oder die Wurst im Kühlschrank verderben lassen.
    Sorry, steigere mich grad wieder in was rein …
    Also nochmal: Ganz ganz tolle Fotos!
    Und … ach …

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    • Anja says:

      Hallo Molly

      Vielen lieben Dank für deine Worte! Es ist immer sehr spannend zu hören, wie ein Werk/Foto/Blogpost/… ankommt, da solches Material bei jedem etwas anderes auslöst.
      Ja, Kühe sind doch wirklich tolle Tiere, ihre Ausstrahlung fasziniert mich immer wieder.
      Und Kühe füttern auf der Alp klingt nach einer wunderschönen Kindheitserinnerung!

      Eine spannende Ansicht, die du gegenüber dem Fleischessen hast. Einerseits sagst du, dass ‘die Würde jedes Lebewesens zu achten’ ist, andererseits schreibst du davor, keine Vegetarierin zu sein. Als wäre das was schlechtes.🙂 Ich höre diese Worte noch oft und es scheint mir jeweils fast, als müsse man sich schämen, wenn man den Tieren keine Gewalt antun möchte. Ich merke das selber bei mir, wenn ich z.B. in einer fleischessenden Runde mitleidige Blicke erhalte, weil da kein Tier neben der ‘Beilage’ liegt. Dabei ist es doch etwas Tolles, den Kühen ohne schlechtes Gewissen in die Augen sehen zu können.

      So eine Pflichtausstellung wäre schon was!
      Aber da jeder ein Bild voreingenommen mit den eigenen Erfahrungen, Erlebnissen und Ansichten betrachtet, würden ‘alle, die “mal eben” ihr Gewicht in Fleisch verdrücken’ wohl nur ihr Abendessen sehen😉

      Auf jeden Fall danke fürs Vorbeischauen, ich geniesse deine gesellschaftskritischen Blogposts jeweils sehr!
      Liebe Grüsse
      Anja

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      • Molly L. says:

        Ja, das ist ein interessantes Thema. Nein, ich finde es nicht schlimm, Fleisch zu essen. So ist die Natur, sehe ich einfach so. Deine Sicht ist natürlich auch OK. Was mich anwidert, ist, dass einfach kein oder kaum mehr Respekt vor den Lebewesen da ist, aber dazu habe ich ja schon einen Post verfasst.
        Nix Alp, aber viiiiiiel Kühe streicheln. Wunderschöne, sanfte Tiere … Da ist es wirklich nicht auszuhalten, sie so ihrer Würde beraubt zu sehen!
        Von daher sind mir Vegetarier lieber, als gedankenlose (billig-)Fleischkonsumenten. Zu denen ich leider auch manchmal gehöre, ich muss mich da auch immer wieder dran erinnern. Tierhaltung und-Schlachtung sind eben so derbe weit weg gerrückt, dass wir totes Tier essen manchmal einfach nur abstrakt.
        Ich bin froh, dass immer mehr Menschen auf Tierschutz achten und auch die Supermärkte immer mehr Themen wie artgerechte Tierhaltung oder Eier aus Freilandhaltung aufgreifen. Für mich ein klares Zeichen, dass jeder etwas bewegen kann! Und, dass der Respekt vor den Lebewesen dieser Welt wieder wächst. Einige “Naturvölker” danken dem Tier, dass sie verspeisen, für dessen Opfer. Wie pervers muten dagegen grausame Tiertransporte, Massentierhaltung und andere Widerlichkeiten an!
        Jeder kann etwas ändern und jeder kann seinen Teil dazu beitragen – so wie Du mit Deinem Blog und dieser wunderschönen, furchtbaren Fotoreihe!

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        • Anja says:

          Ja, da stimme ich dir zu, wir machen es uns heutzutage wirklich einfach mit der Trennung von Tier und Fleisch. In einem Projekt wurde einmal ein Schwein an einer Fleischtheke in eine Glasbox gepackt und an der Seite kam das Hackfleisch heraus. Natürlich passierte dem Schwein nichts, aber die Leute waren schockiert. Wir wissen es ja, wollen es aber nicht sehen.

          Wie du sagst: Es kann wehtun, die Tiere ihrer Würde beraubt zu sehen. Für mich ist die Haltung von Tieren vergleichbar mit der Sklavenhaltung, die ja vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls normal und gesellschaftlich akzeptiert war. Egal ob Freiland oder Käfig, die Tiere werden nur schon, in dem wir sie für unsere eigennützigen Zwecke halten, unweigerlich ihrer Würde beraubt. Natürlich ist es vor diesem Hintergrund besser, wenn sie mehr Platz haben. Besser, der Sklave wird nur einmal täglich geschlagen statt einmal pro Stunde, aber das rechtfertigt doch noch lange nicht, überhaupt einen Sklaven zu halten.
          Es geht eben um die Grundsatzfrage, ob Tiere uns nützen dürfen. Und genau das unterstützt auch der Bio-, Label- oder der ‘ich weiss woher mein Fleisch kommt’-konsument.

          Ich hoffe, dir damit nicht zu nahe getreten zu sein. Du hast nur eben genau den Punkt getroffen, den ich in meinem Projekt vermeiden wollte: Dass der ‘bewusste’ Konsum völlig in Ordnung ist. Danke auf jeden Fall für deine Anregung!
          Lg Anja

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